Astronomie im Chiemgau e.V.

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  • Merkur am Abendhimmel
    3. Juni 2019

    Im Juni 2019 zeigt sich der Planet Merkur für ca. 3 Wochen am Abendhimmel. Der sonnennächste Planet ist schwer zu beobachten, weil er die meiste Zeit von der Sonne überstrahlt wird, und sich jeweils nur kurze Zeit weit genug von ihr entfernt, damit er in der Morgen- oder Abenddämmerung sichtbar wird. Ab dem 3. Juni 2019 taucht er in der Abenddämmerung auf und ist dann bis etwa zum 22. Juni 2019 kurz nach Sonnenuntergang für etwa 1/2 Stunde tief im Nordwesten zu sehen, bevor er ebenfalls untergeht.
  • Jupiter in Opposition
    10. Juni 2019

    Am 10. Juni 2019 erreicht Jupiter, der größte Planet des Sonnensystems, seine diesjährige Opposition. An diesem Tag steht er der Sonne am Himmel genau gegenüber, d.h. er geht abends bei Sonnenuntergang auf und morgens bei Sonnenaufgang wieder unter. Zur Opposition ist Jupiter der Erde am nächsten und bietet deswegen die besten Beobachtungsbedingungen: Seine Helligkeit erreicht mit -2,6 mag ihr Maximum, ebenso der Durchmesser (46,0") des im Fernrohr sichtbaren Scheibchens. (mehr …)
  • Martin Elsässer: “Fünfzig Jahre Mondlandung?? Hat die Mondlandung wirklich stattgefunden?”
    26. Juni 2019 , 19:00h
    Hochschule Rosenheim
    Hörsaal B023 an der Hochschule Rosenheim

    Am 20. Juli 1969 wurde das erstmalige Betreten eines fremden Himmelskörpers durch einen Menschen im größten Medienereignis des Jahrzehnts gefeiert. Lange danach, in einer von Medieninszenierungen geprägten Zeit, werden Zweifel laut, ob die Mondlandung sich wirklich wie behauptet abgespielt hat. Wir begeben uns auf Spurensuche und überprüfen die Argumente der Zweifler auf Stichhaltigkeit.

    Martin Elsässer von der Volkssternwarte München hat zusammen mit Kollegen in den letzten Jahren die Argumente der Anhänger der Verschwörungstheorie hinterfragt und untersucht und wird seine Ergebnisse vorstellen.


StarParty 2019 06 02

Timelaps während einer Beobachtungsnacht an und in der Solarstromsternwarte

50 Jahre Mondlandung: Apollo 10

Der Flug von Apollo 10 im Mai 1969 war sozusagen die Generalprobe für die Mondlandung von Apollo 11, zwei Monate später. Die drei Astronauten Thomas Stafford, John Young und Eugene Cernan landeten noch nicht auf dem Mond, aber sie führten in einer Umlaufbahn um den Mond alle Manöver durch, die für die Mondlandung erforderlich sein würden, mit Ausnahme der Landung selbst. Grundsätzlich wäre bei Apollo 10 eine Landung auf dem Mond bereits möglich gewesen, sicherheitshalber wurde aber bei diesem Flug noch darauf verzichtet.

v.l.n.r.: Eugene Cernan, Thomas Stafford, John Young

Apollo 10 startete am 18. Mai 1969 um 16:49 UTC mit einer Saturn V-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida, USA. Wie bei Apollo 8 wurde das Raumschiff zuerst in eine Erdumlaufbahn gebracht. Nach 2 Erdumkreisungen wurde die dritte Stufe der Saturn V ein zweites Mal gezündet und brachte Apollo 10 auf den Weg zum Mond. Wie bei Apollo 9 erfolgreich geprobt, trennte sich das Raumschiff dann zuerst von der Raketenstufe, wendete, dockte an die noch in der Stufe verstaute Mondfähre an und zog sie heraus. Das Manöver gelang reibungslos und wurde live im Fernsehen übertragen. Drei Tage darauf erreichte Apollo 10 den Mond und manövrierte in eine 110 km hohe Umlaufbahn, wie Apollo 8 im Jahr zuvor. (mehr …)

50 Jahre Mondlandung: Apollo 9

Der Flug von Apollo 9 im März 1969 war weniger spektakulär als der von Apollo 8 zwei Monate zuvor, in technischer Hinsicht allerdings deutlich anspruchsvoller. Die Mondlandefähre war nun einsatzbereit und sollte unter möglichst realistischen Bedingungen getestet werden. Apollo 9 flog dazu allerdings nicht zum Mond, sondern die Tests wurden in der Erdumlaufbahn durchgeführt. 

v.l.n.r.: James McDivitt, David Scott, Russell Schweickart

Apollo 9 mit den drei Astronauten James McDivitt, David Scott und Russell Schweickart startete am 3. März 1969 um 16:00h UTC mit einer Saturn V vom Kennedy Space Center in Florida, USA. Ihr Vorhaben war, den Flug zum Mond so realitätsnah wie möglich zu simulieren und dabei alle Manöver so durchzuführen, wie sie wenige Monate später bei den Mondlandungen notwendig werden würden. (mehr …)