Teleskope

60cm-Newton-Spiegelteleskop
Das Hauptteleskop der Sternwarte ist ein Spiegelteleskop in Newton-Bauweise mit einem Primärspiegel von 60cm Durchmesser und einer Brennweite von 2900mm.

Das Teleskop ist in einer parallaktischen Gabelmontierung gelagert, dessen Stundenachse parallel zur Erdachse ausgerichtet ist. Schrittmotoren mit elektronischer Steuerung ermöglichen es, die Drehung der Erde auszugleichen und ein eingestelltes Beobachtungsobjekt über Stunden hinweg im Blickfeld zu behalten.

Zusammen mit dem dunklen Himmel in der ländlichen Umgebung garantiert dieses Teleskop auch für ungeübte Beobachter ein einzigartiges Erlebnis. Dieselbe Antriebstechnik, die die Hütte tagsüber der Sonne nachführt, erlaubt es in der Nacht, die Hütte per Handsteuerung in jede gewünschte Richtung zu drehen. Dieser Film zeigt die Bewegungen der Hütte im Laufe einer Beobachtungsnacht.

Bevor das Instrument in Oberreith seine neue Heimat fand, wurde es von dem österreichischen Astronomen Richard Gierlinger erfolgreich zur Forschung nach Kleinplaneten eingesetzt.

110-mm-Refraktor

Zusätzlich zum Hauptteleskop kommt ein Refraktor (Linsenfernrohr) zum Einsatz. Der Refraktor ist auf das Hauptteleskop aufmontiert und dient diesem als Sucherfernrohr, kann aber auch eigenständig verwendet werden, z.B. zur Planetenbeobachtung.

H α-Sonnenteleskop

Seit dem Frühjahr 2011 sind tagsüber auch Sonnenbeobachtungen möglich. Ein mit speziellen Filtern ausgestattetes Teleskop erlaubt die Beobachtung von Sonnenfackeln und Sonneneruptionen (Protuberanzen).

Meteorkamera

SternwarteUndMeteorKamera1[1]Zur Sternwarte gehört auch eine Meteorkamera, die während der Nacht per Langzeitbelichtung die Leuchtspuren von Sternschnuppen aufzeichnet. Die Meteorkamera ist als Station 88 Bestandteil des europäischen Feuerkugelnetzes.