Astronomie im Chiemgau e.V.

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  • VHS: Solarstromsternwarte Oberreith – Praktische Himmelsbeobachtung für Einsteiger
    20. März 2019 , 19:00h
    Wildparkstüberl Oberreith
    In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Traunreut, Haag und Waldkraiburg bieten wir zum erstenmal Praktische Himmelsbeobachtung für Einsteiger an. (mehr …)
  • Treffen der Pertensteiner Astrogruppe
    21. März 2019 , 19:30h
    Gasthof Jobst Rettenbach
    Am Donnerstag, den 21.03. trifft sich der Pertensteiner Astrostammtisch im Gasthaus Jobst in Rettenbach. Beginn ist um 19.30 Uhr. Bei vorzüglichem Essen wird wieder “tief” in die Sterne geguckt, die neuesten Fotos und Beobachtungserlebnisse ausgetauscht. Herzlich willkommen sind auch Astrointeressierte und Neulinge. (mehr …)
  • Dr. Jenny Wagner: “Licht auf Umwegen – 100 Jahre Gravitationslinseneffekt”
    4. April 2019 , 19:00h
    Hochschule Rosenheim
    Hörsaal B023 der Hochschule Rosenheim

    „Der Wege sind viele, doch das Ziel ist eins.“ Der persische Dichter Rumi, der diese Worte im 13. Jahrhundert schrieb, hätte sich kaum vorstellen können, dass diese Aussage einen messbaren, physikalischen Inhalt hat und Licht seit Milliarden von Jahren genau so durchs Universum reist, bis es uns erreicht.

    Den physikalischen Inhalt, dass Lichtstrahlen auf mehreren Wegen an einer großen Masse vorbeilaufen könnten, erkannte Albert Einstein schon einige Jahre vor der Veröffentlichung seiner Allgemeinen Relativitätstheorie. Er verwarf diese Idee eines solchen, starken Gravitationslinseneffektes zunächst jedoch wieder, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stern passend hinter einem zweiten liegt, so dass dieser Effekt beobachtbar wird, hielt er für zu klein. Stattdessen vollendete er die Allgemeine Relativitätstheorie, mit der er die Lichtablenkung in der Nähe unserer Sonne vorhersagen konnte. Aufgrund unserer Position zur Sonne können wir nur einen schwachen Linseneffekt sehen, d.h. nur die Ablenkung eines einzelnen Lichtstrahls. (mehr …)


50 Jahre Mondlandung: Apollo 9

Der Flug von Apollo 9 im März 1969 war weniger spektakulär als der von Apollo 8 zwei Monate zuvor, in technischer Hinsicht allerdings deutlich anspruchsvoller. Die Mondlandefähre war nun einsatzbereit und sollte unter möglichst realistischen Bedingungen getestet werden. Apollo 9 flog dazu allerdings nicht zum Mond, sondern die Tests wurden in der Erdumlaufbahn durchgeführt. 

v.l.n.r.: James McDivitt, David Scott, Russell Schweickart

Apollo 9 mit den drei Astronauten James McDivitt, David Scott und Russell Schweickart startete am 3. März 1969 um 16:00h UTC mit einer Saturn V vom Kennedy Space Center in Florida, USA. Ihr Vorhaben war, den Flug zum Mond so realitätsnah wie möglich zu simulieren und dabei alle Manöver so durchzuführen, wie sie wenige Monate später bei den Mondlandungen notwendig werden würden. (mehr …)

Besuch in der Volkssternwarte München

Am 16.2. traf ich mich mit Harald Steinmüller (Leiter der Fachgruppe Astronomie Süd) und Benjamin Mirwald in der Nähe der Volkssternwarte München, um das 3. Süddeutsche Sternwartentreffen vorzubereiten. Als Termin steht der 15.6. fest, das Treffen wird in Ottobeuren stattfinden. Eine Ankündigung wird in den nächsten Wochen erfolgen. (mehr …)

Volksbegehren Artenvielfalt

Vielleicht habt ihr es schon aus den Medien erfahren: Zurzeit laufen die Vorbereitungen zum “Volksbegehren Artenvielfalt”. Vom 31.01. bis zum 13.02. könnt ihr euch in eurem Rathaus eintragen lassen. Es müssen sich 10% der Wahlberechtigten innerhalb von 14 Tagen eintragen lassen, dann kommt es zu einem Volksentscheid, der mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen angenommen oder abgelehnt wird.

Um was geht es bei dem Volksbegehren?

In Bayern gehen viele Tier- und Pflanzenarten massiv in ihrem Bestand zurück oder sterben sogar aus. Besonders betroffen sind Insekten, die um ca. 75 % zurückgegangen sind. Jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, erlebt diesen Bestandsrückgang: Während früher die Windschutzscheibe mit toten Insekten bedeckt war, kann man heute wochenlang fahren ohne das Fenster zu putzen. Der Rückgang der Insekten verläuft zeitgleich mit dem Rückgang blühender Wiesen und anderer natürlicher Lebensräume, welche die Insekten für Nahrung und Fortpflanzung benötigen. Darunter leiden auch alle Insektenfresser, allen voran viele Vogelarten. Dieser Rückgang ist nicht nur ein Verlust unserer Lebensqualität, sondern eine eine konkrete Gefahr für unsere Zukunft. Denn wenn das Zusammenspiel zwischen der Pflanzen- und Tierwelt und dem Menschen gestört wird, wird vieles, was wir heute als selbstverständlich erachten, in Zukunft nicht mehr möglich sein– allem voran die natürliche Bestäubung der Pflanzen durch Insekten. Wir möchten daher den Rückgang der Arten minimieren, indem wir das bayrische Naturschutzgesetz in wesentlichen Teilen verbessern.

Quelle: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/faq-artenvielfalt/

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